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hinterlässt seine Spuren.

Sie gleichen einem Kunstwerk. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man vielleicht sogar eine Art Geheimschrift. Spannend und ein wenig meditativ zugleich diese Linien genaustens unter die Lupe zu nehmen. Wo hat der Käfer seine Fressorgie begonnen und an welcher Stelle ist er tatsächlich satt geworden? Wie viele Kollegen wurden vom ersten Angreifer mittels Duftstoff alarmiert und haben sich danach an diesem herrlichen Buffet bedient? Haben hier an dieser reich gedeckten Tafel vielleicht noch andere gefräßige Gäste Platz gefunden?

Eines ist wohl klar: Dieser Baum war zu schwach, um die Borkenkäfer vom Fressen abzuhalten. Bestimmt setzte er sich zur Wehr und pumpte schlecht schmeckende oder giftige Flüssigkeit in die Bissstelle der Käfer.

Je mehr Käfer sich einbohren, umso mehr Lebenskraft verliert der Baum. Böse Käfer?

NEIN! sagen Experten (wie Peter Wohlleben in seinem Buch "Das geheime Netzwerk der Natur"). Für gesunde Bäume stellen die Borkenkäfer kein Problem dar. Allerdings lassen steigende Temperaturen im Winter mehr Eier und Larven überleben. Diese Erwärmung schwächt auch die Bäume. Ein weiterer Grund für die Käfervermehrung liegt aber ebenso in der Vernichtung der Urwälder und deren Ersatz durch Monokulturen.

Wir Menschen sind es also, die die natürlichen Spielregeln verändern!

  

 

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